Veröffentlichungen des IGES Instituts
Hier finden Sie Veröffentlichungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IGES Instituts, die ihre wissenschaftliche Tätigkeit zeigen. Archiviert sind alle Arten von Publikationen, darunter Studienberichte, Gutachten, Fachartikel, Buchbeiträge oder Kongressposter.
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69941
Qualitätsmanagement in der geriatrischen Rehabilitation: Leitlinien und spezifische Methoden.
Autoren: Deckenbach B, Borchelt M, Steinhagen-Thiessen E
Bericht
Erscheinungsjahr: 1999
Auflage: 10. Akt.-Liefg.
69495
Modellprogramm zur Verbesserung der Versorgung chronisch Kranker: Eine Bestandsaufnahme und Analyse von Diagnose- und Therapieleitlinien für chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen im Erwachsenenalter.
Autoren: Bundesministerium für Gesundheit
Buch
Erscheinungsjahr: 1998
Etwa zehn bis 13% der erwachsenen Bevölkerung der Bundesrepublik leiden unter chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen. Diese Gruppe von Krankheitsbildern - der das Asthma bronchiale, die chronisch obstruktive Bronchitis und das Lungenemphysem zugehören - zählt somit zu den in der Bevölkerung am weitesten verbreiteten Gesundheitsproblemen. Für ihre Behandlung stehen wirksame und effiziente diagnostische und therapeutische Verfahren zur Verfügung, mit deren Hilfe die Sterblichkeit aufgrund dieser Krankheiten in den letzten 15 bis 20 Jahren deutlich gesenkt werden konnte. In den alten Bundesländern ging z. B. die Sterblichkeit an Asthma in der Altersgruppe der 15- bis 44jährigen seit Mitte der 70er Jahre um mehr als die Hälfte zurück. Die Zahl der von chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen Betroffenen hat allerdings im Laufe der letzten Jahrzehnte in den westlichen Industrieländern eher zugenommen und wird nach vorliegenden Erkenntnissen in der Zukunft weiter steigen. Die Langzeitversorgung dieser chronisch kranken Patienten wird daher weiterhin zu den vordringlichen Aufgaben der Gesundheitsversorgung gehören. Bereits vor einigen Jahren wurde ein internationaler Konsensus zur Behandlung des Asthma bronchiale vereinbart. Ähnliche Leitlinien gibt es in Deutschland auch für die chronische Bronchitis und das Lungenemphysem. Diese Vereinbarungen sollen dazu beitragen, daß sich die Behandlung stets der am besten geeigneten und kostengünstigsten Methoden bedient. Über die Handhabung dieser Leitlinien in der Praxis ist bislang nur wenig bekannt. Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) beauftragte deshalb im Herbst 1995 das Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) mit einer Bestandsaufnahme und Analyse von Diagnose- und Therapieleitlinien für erwachsene Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen. Die Ergebnisse dieser hier vorliegenden Studie geben Aufschluß über die Verbreitung der bestehenden Leitlinien in der hausärztlichen Versorgung. Sie zeigen außerdem, mit welchen Schwierigkeiten die Anwendung dieser Leitlinien in der Praxis verknüpft sind. Sie können als Grundlage für die Gestaltung von Maßnahmen dienen, mit deren Hilfe die Leitlinien weiterentwickelt und im ambulanten Bereich verankert werden und sie leisten damit einen Beitrag zur Qualitätssicherung in der ambulanten medizinischen Versorgung.
Auflage: 1. Auflage
Herausgeber:
Verlag, Ort: W. Zuckschwerdt Verlag, München
ISBN: 3-88603-641-3
69571
Qualitätsmanagement in der Arzt- und Zahnarztpraxis. Erfolgsfaktor Qualität. 4. Ergänzungslieferung 1999, Stand 1.12.1999. Einführung in den Qualitätsgedanken und Handlungsanleitung zur praktischen Umsetzung in das Praxismanagement für Inhaber und Mitarbeiter ärztlicher und zahnärztlicher Praxen. Ein Werk für Praktiker.
Autoren: Stierle G
Buch
Erscheinungsjahr: 1998
Auflage: 1. Auflage
Herausgeber:
Verlag, Ort: Deutscher Ärzte-Verlag, Köln
69576
Workshop "Ergebnisse und Perspektiven rheumaepidemiologischer Forschung in Deutschland" am 5. und 6. März 1998 in der Carl-Arnold-Stiftung, Bonn - Bad Godesberg. Abschlußworkshop zum BMBF-Förderschwerpunkt Rheumaepidemiologie.
Autoren: BMBF (Hg.)
Buch
Erscheinungsjahr: 1998
Auflage: 1. Auflage
Herausgeber:
69545
Betreuungsdienste für chronisch Kranke: BcK.
Autoren: Schräder W. F, Bohm S, Häussler B, Schmidt D
IGES Schriftenreihe
Erscheinungsjahr: 1998
16 Modelleinrichtungen für die Betreuung chronisch Kranker wurden in den Jahren 1992 bis 1995 im Rahmen eines Programms des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Frauen des Landes Brandenburg aufgebaut. Als Grundlage für die Arbeit der interdisziplinären Teams, insbesondere für die enge Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Krankenhäusern, wurden therapeutische Konzeptionen für die folgenden Indikationen entwickelt: Diabetes mellitus, Rheuma, Schlaganfall, onkologische Erkrankungen, Haut-, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Auflage: 1. Auflage
Herausgeber: IGES Institut für Gesundheits- und Sozialforschung GmbH, Berlin
ISBN: 978-3000031335
69626
Financial analysis for the future restructuring of health care funging. Stage II. Study for the National Health Insurance Fund Administration of Hungary. Final report June 1998. Manuscript.
Autoren: Schneider M, Jacobs K, Dudey S, Debold H, Gabanyi M, Gibbs R, Hofmann U, Waldeck J
Bericht
Erscheinungsjahr: 1998
Auflage: 1. Auflage
69627
EDV-Vernetzung - Versuch einer Prognose.
Autoren: Häussler B
Buchkapitel
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Vernetzung von Arztpraxen. Rettung des Status quo oder neue Qualitätsstufe? Symposium des AOK-Bundesverbandes. Manuskript
Auflage: 1. Auflage
Seite(n):
Herausgeber: AOK-Bundesverband,
69632
Arzneimittelverbrauch und Morbiditätsunterschiede (Teil I).
Autoren: Häussler B, Bentz J, Nolting H.-D
Buch
Erscheinungsjahr: 1998
Auflage: 1. Auflage
Erschienen in: Arzneimittelverbrauch in Ost- und Westdeutschland
Herausgeber: Laukant, A.
Verlag, Ort: Novartis Pharma Verlag, Nürnberg
ISBN: 3-933185-20-3
69695
Zur funktionalen Abgrenzung von Beitragssatzregionen in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Autoren: Jacobs K, Reschke P, Wasem J
Buch
Erscheinungsjahr: 1998
Das gegenwärtige Nebeneinander regional und überregional kalkulierter Beitragssätze der gesetzlichen Krankenkassen hat negative verteilungs- und wettbewerbspolitische Folgen. Anhand von drei zentralen Kriterien einer funktionalen Wettbewerbsordnung – Existenz und Qualität des Wettbewerbs sowie Beitragssatzgerechtigkeit – untersuchen die Autoren unterschiedliche Modelle der Abgrenzung von Beitragssatzregionen und von Regionalvarianten des Risikostrukturausgleichs aus ökonomischer Sicht.Die konzeptionell und empirisch ausgerichtete Studie bietet eine umfassende Analyse der verteilungs- und wettbewerbspolitischen Folgen unterschiedlicher Regionalmodelle in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sie wendet sich damit an interessierte Leser aus Wissenschaft, Politik und Praxis der GKV.Die Verfasser, Mitarbeiter im Berliner Institut für Gesundheits- und Sozialforschung (IGES) bzw. Professor an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sind ausgewiesene Experten für die gesetzliche Krankenversicherung.
Auflage: 1. Auflage
Erschienen in: Gesundheitsökonomische Beiträge, Bd. 29
Herausgeber: Gäfgen, G. Oberender, P.
Verlag, Ort: Nomos Verlagsgesellschaft, Baden-Baden
ISBN: 978-3-7890-5232-3
69717
Kosten-Wirksamkeits-Analyse als Instrument der Planung und Evaluation im Betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz.
Autoren: Nolting H.-D
Buchkapitel
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Gesundheit und Produktivität: Gesundheitsförderung im Betrieb - mehr Kosten als Nutzen? Dokumentation zur Veranstaltung am 4. Juni 1998 in den Hamburger Gaswerken. Veranstaltungsreihe zum Jahresthema 1998: Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz. Gesunde Beschäftigte - Gesundes Unternehmen
Auflage: 1. Auflage
Seite(n): 27-33
Herausgeber: HAG [Hamburgische Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung e.V.],
Verlag, Ort: HAG, Hamburg
69764
Selbstüberprüfung der ärztlichen Tätigkeit mit Hilfe von Praxiscomputersystemen - Vorstellung eines "Audit-Moduls".
Autoren: Häussler B, Herold M
Konferenzbeitrag
Erscheinungsjahr: 1998
Publikationsart: Abstract
Erschienen in: Qualität der Gesundheitsversorgung messen, bewerten, darlegen und vergleichen - Konzepte, Methoden, praktische Beispiele auf dem Weg zur Zertifizierung und Akkreditierung: 3. Hamburger Workshop „Qualität im Gesundheitswesen“ und 5. Jahrestagung der GQMG [Gesellschaft für Qualitätsmanagement in der Gesundheitsversorgung e. V.] - Abstractband
Herausgeber: Behörde für Arbeit, Gesundheit und Soziales der Freien und Hansestadt Hamburg, GQMG, Hamburg
69784
Arznei- und Heilmittel: Kostenverlagerung vom Krankenhaus in die Praxis.
Autoren: Häussler B, Stapf-finé H
Originalarbeit
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt (Ausgabe A)95, (3)
ISBN: 0012-1207
69942
Untersuchung der Versorgung von Patienten mit Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises anhand von Routinedaten der gesetzlichen Krankenversicherung.
Autoren: Schmidt D, Häussler B
Originalarbeit
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Zeitschrift für Rheumatologie57, (4)
ISBN: 0340-1855
DOI: 10.1007/s003930050099
69943
The BASF back pain project. Company interventions to reduce complaints caused by back pain among workers in production plants.
Autoren: Pluto R, Nolting H.-D, Zober A
Abstract
Erscheinungsjahr: 1998
Publikationsart: Abstract
Konferenzangaben: Abstract
PREMUS-ISEOH 98: 3rd International Scientific Conference on Prevention of Work-Related Musculoskeletal Disorders and 13th International Symposium on Epidemiology in Occupational Health, 1998, Marina Congress Center Helsinki (Finland)
Erschienen in: PREMUS-ISEOH 98: 3rd International Scientific Conference on Prevention of Work-Related Musculoskeletal Disorders and 13th International Symposium on Epidemiology in Occupational Health
69944
Specialty training and the personal use of benzodiazepines by physicians affect their proneness to prescribe tranquilizers.
Autoren: Linden M, Gothe H
Originalarbeit
Erscheinungsjahr: 1998
The decision on how to treat a patient does not depend on clinical matters or illness characteristics alone, but also on patient, physician and setting variables such as personality, training, or reimbursement. No research has yet been carried out to answer the question whether personal experience with medications also influences prescribing behavior. In this study, 124 physicians stratified according to specialty (neuropsychiatrists vs. general practitioners), type of institution (private practice vs. hospital), years of professional experience (young vs. old), and region (rural vs. urban) participated in a structured interview to evaluate their proneness to prescribe benzodiazepines for sleep disorders as well as their personal experience in taking benzodiazepines for their own sleep problems. Both specialty and personal experience were significantly related to proneness to prescribe. Other variables tested (region, institution, age, gender) did not help to explain the variance in benzodiazepine prescribing practice. Thus physician variables and, importantly, their own personal experience in taking the medication significantly influence treatment choice. Rational medical decision making and treatment guidelines must therefore take into account medical knowledge as well as knowledge of personal treatment preferences and professional biases.
69945
Versachlichung möglich? Zur Regionalisierungsdebatte in der gesetzlichen Krankenversicherung.
Autoren: Jacobs K, Reschke P, Wasem J
Fachzeitschriften-Artikel
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Forum für Gesellschaftspolitik4, (2)
Seite(n): 49-52
69946
Ärztliche Qualitätszirkel in Berlin.
Autoren: Häussler B, Schmidt D
Fachzeitschriften-Artikel
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Berliner Ärzte35, (1)
Seite(n): 15-18
Verlag, Ort: Leipziger Verlagsanstalt GmbH
ISBN: 0939-5784
69948
Qualitätsmanagement in der Arztpraxis.
Autoren: Häussler B
Fachzeitschriften-Artikel
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Berliner Ärzte35, (1)
Seite(n): 19
Verlag, Ort: Leipziger Verlagsanstalt GmbH
ISBN: 0939-5784
69950
Moderne Konzepte zur Versorgung älterer Menschen am Beispiel des Evangelischen Geriatriezentrums Berlin (EGZB).
Autoren: Deckenbach B, Steinhagen-Thiessen E
Buchkapitel
Erscheinungsjahr: 1998
Erschienen in: Geriatrische Rehabilitation: Forschungsverbund Public Health Sachsen
Auflage: 1. Auflage
Seite(n): 97-115
Herausgeber: Kirch, W. Vodenitscharov, S. Krappweis, H.
Verlag, Ort: S. Roderer Verlag, Regensburg
69947
Qualitätszirkel in Rehabilitationskliniken: Was hat sich in der Praxis bewährt?
Autoren: Häussler B
Fachzeitschriften-Artikel
Erscheinungsjahr: 1998
Im Rahmen ihres Qualitätssicherungsprogrammes haben die Deutschen Rentenversicherungsträger in den Jahren 1994 und 1995 mehr als 400 Rehabilitationskliniken zum Aufbau von Strukturen verpflichtet, die ein umfassendes Qualitätsmanagement ermöglichen. Die Kliniken sollen dieser Forderung insbesondere dadurch nachkommen, daß sie Qualitätszirkel einrichten. Von 380 Kliniken lagen am Ende des Erprobungszeitraumes strukturierte Informationen vor. Danach wurden in 233 Kliniken insgesamt 558 Qualitätszirkel durchgeführt. Von diesen Qualitätszirkeln erfüllten aber nur 23,5% die Kriterien eines Qualitätszirkels. Weitere 34,7% der gemeldeten Aktivitäten können im weiteren Sinne als Aktivitäten bezeichnet werden, die im Rahmen der Entwicklung eines TQM-Systems sinnvoll sind, während es sich bei 41,8% lediglich um herkömmliche Routineaktivitäten im Sinne von Stationsbesprechungen etc. handelt. Die detaillierte Auswertung der Dokumentation zeigte, daß die Qualitätszirkel noch relativ stark mit Personen aus der Führungsebene besetzt sind und daß sie unter thematischen Aspekten noch relativ stark mit konzeptionellen Aufgaben befaßt sind. Die Einführung von Qualitätszirkeln kann vor dem Hintergrund der Vielzahl von Kliniken als relativ gut gelungen bewertet werden. Die Rentenversicherung sollte deshalb Qualitätszirkel weiterhin als Bestandteil ihres Programms betrachten. Within the framework of their quality assurance programme, the German statutory pension funds in 1994 and 1995 required over 400 rehabilitation hospitals to develop structures permitting to establish comprehensive quality management programmes. In particular, they asked that these hospitals should establish quality circles. Structured information could be gathered from 380 hospitals at the end of a pilot phase. According to this information, 233 hospitals conduct a total of 558 quality circles. However, only 23.5% of these quality circles fulfil the criteria of a well-structured quality circle. Another 34.7% of the reported activities can, in a broader sense, be considered as activities that might be helpful in developing Total Quality Management (TQM) systems, whereas 41.8% account for more routine activities such as floor meetings etc. A detailed analysis of the documented information revealed that a high proportion of quality circle participants are recruited from leadership positions. From a subject matter perspective, quality circles still focus on their conceptualization. Taking into consideration the large number of hospitals, the introduction of quality circles can be considered quite successful.
Erschienen in: Die Rehabilitation37, (Suppl. 1)
Seite(n): S20-S23
Verlag, Ort: Georg Thieme Verlag
ISBN: 0034-3536