Von der Information zur Innovation

Das IGES Institut ist seit mehr als 45 Jahren einer der wichtigsten Akteure für Gesundheitssystemforschung und Beratung in Deutschland. Es unterstützt politische Entscheidungsträger, Krankenkassen, Leistungserbringer und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft dabei, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Basis seiner Arbeit sind evidenzbasierte und datengetriebene Analysen auf höchstem methodischem Niveau.

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Aktuelle Projektergebnisse

IGES-Expertin: „Es gibt keine überproportionale Standortaufgabe von Apotheken im ländlichen Raum“

Apothekenversorgung im Gesundheitsausschuss

IGES-Expertin: „Es gibt keine überproportionale Standortaufgabe von Apotheken im ländlichen Raum“

In der Diskussion über die Situation der Apotheken hat das IGES Institut neue empirische Befunde eingebracht. Trotz eines Rückgangs an Standorten bleibe die Erreichbarkeit von Apotheken für die Bevölkerung weiterhin sehr hoch. Vergütungsänderungen sollten differenziert betrachtet werden, denn eine pauschale Erhöhung des Apotheken-Fixums sei kein zielgerichtetes Mittel, um wirtschaftlich gefährdete Apotheken zu stärken und die Versorgung zu stabilisieren.
05.03.2026

Erreichbarkeit von Apotheken bleibt trotz Rückgangs bei Apothekenstandorten weitgehend unverändert

Apothekenwesen

Erreichbarkeit von Apotheken bleibt trotz Rückgangs bei Apothekenstandorten weitgehend unverändert

Obwohl in den vergangenen fünf Jahren die Zahl der Apotheken erheblich zurückgegangen ist, können die meisten Menschen weiterhin ähnlich gut eine Apotheke erreichen wie noch im Jahr 2020. Nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung haben sich die Wege verlängert, dies vor allem im fußläufigen Nahbereich. Zu Standortaufgaben kommt es vor allem durch Verdrängungswettbewerb, wenn sich andere Apotheken in der Nähe befinden.
04.03.2026

Sieben Maßnahmen für schnellere Fortschritte in der Krebsbehandlung

Forschung

Sieben Maßnahmen für schnellere Fortschritte in der Krebsbehandlung

Wertvolle Informationen aus dem Versorgungsalltag von Krebspatienten werden noch immer zu wenig für weiteren medizinischen Fortschritt genutzt. Ein Gutachten des IGES Instituts zeigt, woran dies liegt und wie dieses Wissenspotenzial besser ausgeschöpft werden kann, um die Versorgung von Krebspatienten weiter zu verbessern. Es schlägt konkrete Maßnahmen zu sieben Handlungsfeldern vor, die an vielen Stellen Hindernisse abbauen sollen.
24.02.2026

Fehlzeiten im Ländervergleich: Begrenzte Aussagekraft für Reformdebatten

OECD-Daten

Fehlzeiten im Ländervergleich: Begrenzte Aussagekraft für Reformdebatten

Internationale Vergleiche eignen sich nur sehr begrenzt, um Reformen der Entgeltfortzahlung oder Lohnersatzleistungen in Deutschland zu begründen. Vor Einschnitten in bestehende Regelungen sollten vielmehr andere präventive Handlungsfelder zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz ausgeschöpft werden.
22.01.2026

Update IGES-Projektion: Sozialabgaben könnten 2035 auf bis zu 50 Prozent steigen

Beitragssatzentwicklung

Update IGES-Projektion: Sozialabgaben könnten 2035 auf bis zu 50 Prozent steigen

Die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt durch das absehbare Auslaufen der jüngsten Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung und Mehrausgaben weiterhin unter Druck. Einer aktuellen IGES-Projektion zufolge droht den Krankenkassen 2027 eine Finanzlücke von bis zu zwölf Milliarden Euro. Ohne weitere Stabilisierungsmaßnahmen sind dort, aber auch in anderen Zweigen der Sozialversicherung, kräftige Beitragssatzsteigerungen absehbar. Bis 2035 könnte sich die Abgabelast der Sozialversicherung auf bis zu 50 Prozent belaufen.
26.01.2026

Weitere Informationen aus dem IGES Institut


Bundesweite Online-Befragung: Teilnehmer mit altersbegleitender Schwerhörigkeit gesucht

Innovationsfonds mit IGES

Bundesweite Online-Befragung: Teilnehmer mit altersbegleitender Schwerhörigkeit gesucht

Wie es sich mit altersassoziierter Schwerhörigkeit lebt, steht im Mittelpunkt einer aktuellen Befragung. Sie findet im Rahmen des bundesweiten Forschungsprojekts AgeHearing-QoL statt und untersucht, welche Faktoren die Lebensqualität bei altersbegleitender Schwerhörigkeit beeinflussen. An der Online-Befragung können alle Menschen ab 40 Jahren teilnehmen, die erste Anzeichen oder bereits eine fortgeschrittene altersbedingte Schwerhörigkeit haben. Die Teilnahme ist noch bis Ende März 2026 möglich. Das IGES Institut ist Partner bei dem Projekt, das mit Mitteln des Innovationsfonds gefördert wird.

Gutachten zeigt Chancen von Teilzeit-Krankschreibung in Deutschland

Aus aktuellem Anlass: aus dem IGES-Archiv

Gutachten zeigt Chancen von Teilzeit-Krankschreibung in Deutschland

Angesichts der derzeit intensiven Debatte über Krankenstände und innovative Ansätze im Umgang mit Arbeitsunfähigkeit wird auch das Thema Teilzeit-Krankschreibung vermehrt diskutiert. Aus diesem Grund holen wir ein IGES-Gutachten aus dem Jahr 2018 zurück auf unsere Homepage. Das Gutachten zeigt auf Basis internationaler Erfahrungen – vor allem aus Skandinavien –, wie Modelle der Teilarbeitsfähigkeit und des Teilkrankengeldes Beschäftigten eine schnellere und nachhaltigere Rückkehr in den Beruf ermöglichen, Langzeitarbeitsunfähigkeit verringern und Frühverrentungen vorbeugen können. Es empfiehlt einen grundlegenden Perspektivwechsel weg vom starren „Alles-oder-Nichts“-Prinzip hin zu einer stärkeren Orientierung an der verbleibenden Arbeitsfähigkeit.

„Konsequente Präventionsorientierung in der Pflege ist alternativlos“

IGES-Impulspapier

„Konsequente Präventionsorientierung in der Pflege ist alternativlos“

Gesundheitsversorgung und Pflege in Deutschland müssen künftig stärker auf Prävention ausgerichtet werden. Dafür plädiert ein aktuelles Diskussionspapier von Experten des IGES Instituts. Angesichts der alternden Babyboomer-Generation und absehbar steigendem Pflegebedarf sei eine konsequente Präventionsorientierung „alternativlos". Konkret schlagen die IGES-Experten eine neue Komplexleistung „Gesundheitsförderung und Prävention bei Pflegebedarf" nach amerikanischem Vorbild mit standardisierter Bedarfsermittlung und Fallmanagement vor.

20 Jahre Arzneimittel-Atlas

Jubiläumsausgabe

20 Jahre Arzneimittel-Atlas

Seit 2006 analysiert der Arzneimittel-Atlas des IGES Instituts die Entwicklung der Arzneimittelausgaben in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und ist in dieser Zeit zu einem wichtigen Instrument der gesundheitspolitischen Meinungsbildung geworden. Die Jubiläumsausgabe 2025 umfasst ein besonderes Sonderkapitel, das eine umfassende Bilanz der Untersuchungen aus zwei Jahrzehnten darstellt und den Zusammenhang zwischen Arzneimittelpreisen und Arzneimittelausgaben untersucht.

Eigenverantwortung in der Gesundheitspolitik: Wird sie ihr politisches Comeback haben?

Reformen im Gesundheitswesen

Eigenverantwortung in der Gesundheitspolitik: Wird sie ihr politisches Comeback haben?

Ein neues Buch von IGES-Leiter Prof. Dr. Bertram Häussler bietet einen einzigartigen, evidenzbasierten Überblick zur Bedeutung und Entwicklung von Eigenverantwortung im deutschen Gesundheitswesen. Neben anschaulichen Analysen historischer und aktueller Reformen behandelt es zentrale Fragen zur Wirksamkeit und Akzeptanz von Eigenverantwortung als Steuerungsinstrument. Häussler wertet Gesetzestexte und Bevölkerungsbefragungen aus, analysiert Medienberichte und vergleicht die Präferenzen verschiedener Akteure. Das Buch liefert praxisnahe Orientierung, zeigt Chancen und Grenzen auf und gibt Empfehlungen für die künftige Gestaltung des Gesundheitssystems.

Meilenstein in der Demenzversorgung: Wissenschaftlicher Grundstein für neuen Versorgungspfad gelegt

Alzheimer-Demenz

Meilenstein in der Demenzversorgung: Wissenschaftlicher Grundstein für neuen Versorgungspfad gelegt

Die Entwicklung eines Versorgungspfades für Menschen mit Alzheimer-Demenz ist einen entscheidenden Schritt vorangekommen: Wissenschaftler des IGES Instituts und der Goethe-Universität Frankfurt haben einen umfassenden Rapid Review zu Ursachen, Prävention, Diagnostik, Therapie sowie Versorgungs- und Unterstützungsangeboten der Erkrankung vorgelegt. Die umfassende Analyse von mehr als 400 Studien zur Alzheimer-Demenz bildet nun das wissenschaftliche Fundament für die Entwicklung des Versorgungspfades. Er entsteht im Auftrag des Bundesministerium für Gesundheit, ist Teil der Nationalen Demenzstrategie und soll bis Ende 2027 fertig sein.


Daten im Überblick


Versicherungsfremde Leistungen in der GKV: Was gehört dazu?

Versicherungsfremde Leistungen in der GKV: Was gehört dazu?

Die schlechte Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Debatte über die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen und den Ruf nach mehr Steuermitteln weiter verstärkt. Doch was genau zählt dazu? Eine neue IGES-Studie für das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung gibt Orientierung. Demnach sind Leistungen mit einem Finanzvolumen von knapp 22 Milliarden Euro nach den entwickelten Kriterien als versicherungsfremd begründbar. Weitere Leistungen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro können teilweise als versicherungsfremd eingestuft werden.
26.01.2026

OECD-Vergleich zum Krankenstand

Internationaler Vergleich

OECD-Vergleich zum Krankenstand

Internationale Vergleiche eignen sich nur sehr begrenzt, um Reformen der Entgeltfortzahlung oder Lohnersatzleistungen in Deutschland zu begründen. Vor Einschnitten in bestehende Regelungen sollten vielmehr andere präventive Handlungsfelder zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz ausgeschöpft werden.
22.01.2026

Veröffentlichungen

Fachzeitschriften-Artikel

Fachbeitrag über den Reformbedarf der Pflegeversicherung

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Fachzeitschriften-Artikel

Fachbeitrag über die Personalbemessung in stationären Pflegeeinrichtungen

Mehr erfahren

Fachzeitschriften-Artikel

Debatte um die Primärversorgung: Analyse zeigt Wege für besseres Versorgungsmanagement

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Eine neue Ära der Versorgungsforschung: FDZ-Projekte mit dem IGES Institut

Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Gesundheitsdaten

Eine neue Ära der Versorgungsforschung: FDZ-Projekte mit dem IGES Institut

Ein Meilenstein für die Gesundheitsforschung in Deutschland: Das neue Forschungsdatenzentrum (FDZ ) Gesundheit am BfArM bietet erstmalig Zugang zu einem einzigartigen Datenbestand mit Informationen von rund 73 Millionen gesetzlich krankenversicherten Personen. Die Daten können für vielfältige Zwecke genutzt werden: Verbesserung der Versorgungsqualität, Planung von Leistungsressourcen, Wirksamkeitsanalysen, Gesundheitsberichterstattung und wissenschaftliche Forschung. IGES begleitet Forschungsvorhaben mit FDZ-Daten: von der ersten Forschungsidee über die Antragstellung und Entwicklung der Analyseskripte bis hin zu Durchführung der Analysen im FDZ-Analyseraum und Ergebnisaufbereitung. Mit über 40 Jahren Expertise in der Analyse von Gesundheitsdaten macht IGES das volle Potenzial der FDZ-Daten für verschiedenste Forschungsfragen zugänglich.
26.01.2026

Standorte der IGES Gruppe

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