2010+

Das IGES Institut wächst national und international: Wie kann der weltweit wachsenden Bedeutung gesundheitsökonomischer Analysen Rechnung getragen werden?

Erstmals in der gesundheitspolitischen Geschichte Deutschlands sind mit Beginn des Jahres 2011 die Preise für Arzneimittel für pharmazeutische Unternehmen nicht mehr frei bestimmbar, sondern an das Ausmaß des Zusatznutzens der jeweiligen Medikamente gekoppelt. Gesundheitsökonomische Analysen und Kosten-Nutzen-Bewertungen werden somit mit Blick auf den GKV-Markt obligatorisch. Um der gestiegenen Nachfrage in diesem Bereich gerecht zu werden, verstärkt das IGES Institut sein Leistungsangebot und baut zugleich seine landesweite Präsenz mit einem neuen Büro in Nürnberg aus. Dort arbeitet seit 2012 ein Expertenteam „Health Economics & Outcomes Research (HEOR)“.

Mit Übernahme des in der Schweiz ansässigen Beratungsunternehmens für das Gesundheitswesen HealthEcon AG (Basel) 2012 beginnt die IGES-Gruppe, ihr erfolgreiches Konzept auf andere europäische Länder zu übertragen. Sie ist der Startpunkt für Wachstum über die Landesgrenzen hinaus.
IGES erweitert seine Dienstleistungen mit einem thematisch übergreifenden Bereich Beratung, um im Zusammenspiel mit seiner wissenschaftlichen Expertise noch gezielter auf Kundenbedürfnisse einzugehen.