Von der Information zur Innovation.
Das IGES Institut ist seit mehr als 45 Jahren einer der wichtigsten Akteure für Gesundheitssystemforschung und Beratung in Deutschland. Es unterstützt politische Entscheidungsträger, Krankenkassen, Leistungserbringer und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft dabei, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Basis seiner Arbeit sind evidenzbasierte und datengetriebene Analysen auf höchstem methodischem Niveau.
45+
Jahre Erfahrung
3.000+
Projekte
250+
Kunden und Partner
Aktuelle Projektergebnisse
Entwicklung der Sozialabgaben
IGES-Projektion: Aktuelle Reformvorhaben bremsen Anstieg der Sozialabgaben nur begrenzt
Eine Trendumkehr bei den Sozialabgaben ist trotz geplanter Reformvorhaben nicht absehbar. Die derzeit diskutierten Maßnahmen in Kranken-, Pflege- und Rentenversicherung bremsen die steigende Beitragslast lediglich etwas ab. Bleiben weitere strukturelle Reformen aus, wird die Gesamtbeitragslast der Sozialversicherung bis zum Jahr 2035 von gegenwärtig 42,8 Prozent auf 48,8 Prozent steigen, bei ungünstiger wirtschaftlicher Entwicklung sogar auf knapp 52 Prozent. Den größten Anteil hat daran die Rentenversicherung.
02.11.2026
Krebsdaten
Klinische Krebsregister: Evaluation zeigt Potenzial für Weiterentwicklung
Die Krebsregister der Bundesländer haben sich inzwischen flächendeckend etabliert und tragen zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung der onkologischen Versorgung bei. Dennoch bestehen weiterhin ungenutzte Potenziale, etwa bei der Datenqualität, der Nutzung der Daten für Qualitätssicherung und Forschung sowie der bundesweiten Vereinheitlichung der klinischen Krebsregistrierung. Die Weiterentwicklung der Krebsregister sollte sich auf Maßnahmen konzentrieren, mit denen sich die Meldeaktivität der Leistungserbringer steigern und eine stärkere Standardisierung erreichen lassen, auch durch vermehrte bundesgesetzliche Regelungen.
29.10.2026
Internationaler Austausch
Deutsch-chinesischer Expertendialog zur Zukunft der Pflege
„Es ist beeindruckend, mit welcher Konsequenz China den Aufbau seines Pflegesystems technologiegestützt und datengetrieben angeht: von KI-gestützter Prüfung von Leistungsanträgen bis zur Steuerung von Personalressourcen in Echtzeit. Das ist ambitionierter, als es in der deutschen Verwaltungspraxis bisher diskutiert wird.“ Dies schilderte die stellvertretende Leiterin des Bereichs Pflege am IGES Institut, Dr. Elisabeth Hahnel, im Anschluss an eine Pflege-Fachkonferenz am chinesischen National Health Development Research Center (CNHDRC) in Peking.
02.10.2026
Evaluation
Pflegeberatung: Zufriedenheit und Angebotsvielfalt steigen, Bekanntheit noch ausbaufähig
Die Pflegeberatung der Pflegekassen kommt bei ihren Nutzern gut an, ist aber bei vielen noch nicht ausreichend bekannt. Zwar werden Pflegebedürftige von ihrer Pflegekasse über das Beratungsangebot informiert, dennoch kennt rund ein Drittel der Nicht-Nutzer das Angebot nicht. Wer den gesetzlichen Anspruch auf Beratung nutzt, ist damit überwiegend zufrieden: 87 Prozent bewerten die erlebte Beratung positiv.
07.08.2026
Hausärztliche Versorgung
Studie zur Zukunft der Primärversorgung: Was die anstehende Reform berücksichtigen sollte
Der Hausarztmangel spitzt sich weiter zu. Waren im Jahr 2024 bundesweit rund 4.400 Hausarztsitze unbesetzt, werden es im Jahr 2040 einer IGES-Prognose zufolge 12.000 sein. Das entspricht jedem fünften Hausarztsitz. Laut IGES könnte diese Lücke durch optimierte personelle, organisatorische und technologische Bedingungen geschlossen werden. Dies setze jedoch eine echte Primärversorgung voraus.
20.07.2026
Weitere Informationen aus dem IGES Institut
Daten im Überblick
Sozialabgaben
Beitragsdruck in der Sozialversicherung bleibt bis 2035 hoch
Die IGES-Projektion zeigt die Entwicklung des Sozialversicherungsbeitragssatzes bis 2035: Ohne weitere Reformen steigt er von 42,8 % auf 48,8 % (ungünstig: 51,6 %, günstig: 46,6 %). Die Ausgestaltung der Rentenreform nach den Empfehlungen der Alterssicherungskommission (ASK) wirkt sich unmittelbar aus: Ohne Kapitalrente läge der Satz 2035 bei 47,5 %, mit Kapitalrentenaufbau bei 49,3 % und damit sogar über dem Basisszenario.
02.11.2026
Veröffentlichungen
Originalarbeit
Studie über Hindernisse bei der Einführung erweiterter Pflegekompetenzen in der ambulanten Pflege
Fachzeitschriften-Artikel
Fachbeitrag über die Personalbemessung in stationären Pflegeeinrichtungen
Fachzeitschriften-Artikel
Debatte um die Primärversorgung: Analyse zeigt Wege für besseres Versorgungsmanagement
Vorträge und Veranstaltungen
Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Gesundheitsdaten
Eine neue Ära der Versorgungsforschung: FDZ-Projekte mit dem IGES Institut
Ein Meilenstein für die Gesundheitsforschung in Deutschland: Das neue Forschungsdatenzentrum (FDZ ) Gesundheit am BfArM bietet erstmalig Zugang zu einem einzigartigen Datenbestand mit Informationen von rund 73 Millionen gesetzlich krankenversicherten Personen. Die Daten können für vielfältige Zwecke genutzt werden: Verbesserung der Versorgungsqualität, Planung von Leistungsressourcen, Wirksamkeitsanalysen, Gesundheitsberichterstattung und wissenschaftliche Forschung. IGES begleitet Forschungsvorhaben mit FDZ-Daten: von der ersten Forschungsidee über die Antragstellung und Entwicklung der Analyseskripte bis hin zu Durchführung der Analysen im FDZ-Analyseraum und Ergebnisaufbereitung. Mit über 40 Jahren Expertise in der Analyse von Gesundheitsdaten macht IGES das volle Potenzial der FDZ-Daten für verschiedenste Forschungsfragen zugänglich.
26.01.2026
Broschüre mit mehr Informationen über das FDZ und die Unterstützung durch IGES







