Von der Information zur Innovation
Das IGES Institut ist seit mehr als 45 Jahren einer der wichtigsten Akteure für Gesundheitssystemforschung und Beratung in Deutschland. Es unterstützt politische Entscheidungsträger, Krankenkassen, Leistungserbringer und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft dabei, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Basis seiner Arbeit sind evidenzbasierte und datengetriebene Analysen auf höchstem methodischem Niveau.
45+
Jahre Erfahrung
3.000+
Projekte
250+
Kunden und Partner
Aktuelle Projektergebnisse
GKV-Einnahmen
Alterung und Teilzeit belasten Einnahmen der Krankenkassen
Auf die Bedeutung der arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen für die Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) haben IGES-Experten hingewiesen. So könnte eine stärkere Erwerbsbeteiligung von Frauen und Personen im rentennahen Alter dazu beitragen, die Einnahmebasis der Krankenkassen spürbar zu stabilisieren. Dies würde die bestehenden Belastungen der GKV-Einnahmen durch den demographischen Wandel und die steigende Teilzeitquote dämpfen oder könnte diese sogar überkompensieren.
10.03.2026
Apothekenversorgung im Gesundheitsausschuss
IGES-Expertin: „Es gibt keine überproportionale Standortaufgabe von Apotheken im ländlichen Raum“
In der Diskussion über die Situation der Apotheken hat das IGES Institut neue empirische Befunde eingebracht. Trotz eines Rückgangs an Standorten bleibe die Erreichbarkeit von Apotheken für die Bevölkerung weiterhin sehr hoch. Vergütungsänderungen sollten differenziert betrachtet werden, denn eine pauschale Erhöhung des Apotheken-Fixums sei kein zielgerichtetes Mittel, um wirtschaftlich gefährdete Apotheken zu stärken und die Versorgung zu stabilisieren.
05.03.2026
Apothekenwesen
Erreichbarkeit von Apotheken bleibt trotz Rückgangs bei Apothekenstandorten weitgehend unverändert
Obwohl in den vergangenen fünf Jahren die Zahl der Apotheken erheblich zurückgegangen ist, können die meisten Menschen weiterhin ähnlich gut eine Apotheke erreichen wie noch im Jahr 2020. Nur für einen kleinen Teil der Bevölkerung haben sich die Wege verlängert, dies vor allem im fußläufigen Nahbereich. Zu Standortaufgaben kommt es vor allem durch Verdrängungswettbewerb, wenn sich andere Apotheken in der Nähe befinden.
04.03.2026
Forschung
Sieben Maßnahmen für schnellere Fortschritte in der Krebsbehandlung
Wertvolle Informationen aus dem Versorgungsalltag von Krebspatienten werden noch immer zu wenig für weiteren medizinischen Fortschritt genutzt. Ein Gutachten des IGES Instituts zeigt, woran dies liegt und wie dieses Wissenspotenzial besser ausgeschöpft werden kann, um die Versorgung von Krebspatienten weiter zu verbessern. Es schlägt konkrete Maßnahmen zu sieben Handlungsfeldern vor, die an vielen Stellen Hindernisse abbauen sollen.
24.02.2026
Scoping-Review
Erweiterte Pflegekompetenzen: Chance für bessere ambulante Versorgung
Erweiterte Aufgaben für Pflegefachpersonen können die Arbeitszufriedenheit und die Qualität der ambulanten Versorgung verbessern. Vor allem mehr Kompetenzen im Bereich Pflegekoordination inklusive der Übernahme medizinischer Aufgaben sowie Prävention tragen dazu bei. Um dieses Potenzial von Pflegefachpersonen künftig besser auszuschöpfen, sollten regulatorische Hürden abgebaut werden sowie gezielte Investitionen in die Aus- und Weiterbildung erfolgen. Das zeigt eine Überblicksarbeit eines Wissenschaftlerteams des IGES Instituts über die Forschungslandschaft
03.03.2026
Weitere Informationen aus dem IGES Institut
Daten im Überblick
Versicherungsfremde Leistungen in der GKV: Was gehört dazu?
Die schlechte Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Debatte über die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen und den Ruf nach mehr Steuermitteln weiter verstärkt. Doch was genau zählt dazu? Eine neue IGES-Studie für das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung gibt Orientierung. Demnach sind Leistungen mit einem Finanzvolumen von knapp 22 Milliarden Euro nach den entwickelten Kriterien als versicherungsfremd begründbar. Weitere Leistungen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro können teilweise als versicherungsfremd eingestuft werden.
26.01.2026
Internationaler Vergleich
OECD-Vergleich zum Krankenstand
Internationale Vergleiche eignen sich nur sehr begrenzt, um Reformen der Entgeltfortzahlung oder Lohnersatzleistungen in Deutschland zu begründen. Vor Einschnitten in bestehende Regelungen sollten vielmehr andere präventive Handlungsfelder zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz ausgeschöpft werden.
22.01.2026
Veröffentlichungen
Fachzeitschriften-Artikel
Fachbeitrag über die Personalbemessung in stationären Pflegeeinrichtungen
Fachzeitschriften-Artikel
Debatte um die Primärversorgung: Analyse zeigt Wege für besseres Versorgungsmanagement
Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Gesundheitsdaten
Eine neue Ära der Versorgungsforschung: FDZ-Projekte mit dem IGES Institut
Ein Meilenstein für die Gesundheitsforschung in Deutschland: Das neue Forschungsdatenzentrum (FDZ ) Gesundheit am BfArM bietet erstmalig Zugang zu einem einzigartigen Datenbestand mit Informationen von rund 73 Millionen gesetzlich krankenversicherten Personen. Die Daten können für vielfältige Zwecke genutzt werden: Verbesserung der Versorgungsqualität, Planung von Leistungsressourcen, Wirksamkeitsanalysen, Gesundheitsberichterstattung und wissenschaftliche Forschung. IGES begleitet Forschungsvorhaben mit FDZ-Daten: von der ersten Forschungsidee über die Antragstellung und Entwicklung der Analyseskripte bis hin zu Durchführung der Analysen im FDZ-Analyseraum und Ergebnisaufbereitung. Mit über 40 Jahren Expertise in der Analyse von Gesundheitsdaten macht IGES das volle Potenzial der FDZ-Daten für verschiedenste Forschungsfragen zugänglich.
26.01.2026
Broschüre mit mehr Informationen über das FDZ und die Unterstützung durch IGES








