Von der Information zur Innovation
Das IGES Institut ist seit mehr als 45 Jahren einer der wichtigsten Akteure für Gesundheitssystemforschung und Beratung in Deutschland. Es unterstützt politische Entscheidungsträger, Krankenkassen, Leistungserbringer und Unternehmen der Gesundheitswirtschaft dabei, die Gesundheitsversorgung kontinuierlich weiterzuentwickeln. Basis seiner Arbeit sind evidenzbasierte und datengetriebene Analysen auf höchstem methodischem Niveau.
45+
Jahre Erfahrung
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Projekte
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Aktuelle Projektergebnisse
Beitragssatzentwicklung
Update IGES-Projektion: Sozialabgaben könnten 2035 auf bis zu 50 Prozent steigen
Die Finanzsituation der gesetzlichen Krankenversicherung bleibt durch das absehbare Auslaufen der jüngsten Unterstützungsmaßnahmen der Bundesregierung und Mehrausgaben weiterhin unter Druck. Einer aktuellen IGES-Projektion zufolge droht den Krankenkassen 2027 eine Finanzlücke von bis zu zwölf Milliarden Euro. Ohne weitere Stabilisierungsmaßnahmen sind dort, aber auch in anderen Zweigen der Sozialversicherung, kräftige Beitragssatzsteigerungen absehbar. Bis 2035 könnte sich die Abgabelast der Sozialversicherung auf bis zu 50 Prozent belaufen.
26.01.2026
Apothekenwesen
Europäischer Vergleich: Wie Impfungen in Apotheken Impfquoten verbessern
Impfungen in Apotheken können dazu beitragen, höhere Impfquoten zu erreichen. Das zeigen auf Deutschland übertragbare Erfahrungen aus anderen europäischen Ländern, in denen Apotheken seit vielen Jahren impfen und insofern fester Bestandteil der gesundheitlichen Versorgung geworden sind. Vor allem mit Grippeschutzimpfungen und der Erweiterung der Impfberechtigung auf weitere Impfstoffe in Apotheken wurden positive Erfahrungen gemacht.
25.01.2026
Arbeitsunfähigkeit
Krankenstand 2025 bleibt auf hohem Niveau
Der Krankenstand verharrt weiterhin auf hohem Niveau. Er lag 2025 erneut bei 5,4 Prozent. Seit 2022 bewegt er sich nach Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbeschreibung, kurz eAU, in dieser Höhe. Die meisten Fehltage lösten erneut Atemwegserkrankungen aus. An zweiter Stelle folgten psychische Erkrankungen, die bei den Fehltagen zu einem Plus von 6,9 Prozent führten. Im Vorjahr hatten Muskel-Skelett-Erkrankungen noch den Platz zwei als Ursache von Arbeitsunfähigkeit inne.
20.01.2026
Arzneimittelknappheit
Lieferengpass-Gesetz zeigt gemischte Ergebnisse nach zwei Jahren
Das vor gut zwei Jahren als Reaktion auf gravierende Arzneimittelknappheiten verabschiedete Gesetz gegen Lieferengpässe zeigt erste messbare Wirkung – jedoch nur in Teilbereichen. Deutliche Verbesserungen gab es bei Kinderarzneimitteln. Die Zahl der insgesamt von Lieferengpässen betroffenen Arzneimittel ging zurück, wenn auch minimal. Dennoch nahmen Engpass-Meldungen bei Medikamenten zu, die als besonders versorgungsrelevant gelten, darunter auch Kinderarzneimittel.
09.12.2025
Gesundheitspolitik
IGES-Experte Albrecht: "GKV-Lage schlecht, aber nicht hoffnungslos"
Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) befindet sich nach Ansicht des Geschäftsführers des IGES Instituts, Dr. Martin Albrecht, in einer der schwersten andauernden Finanzkrisen seit Jahren. Doch es gebe Gestaltungsoptionen sowohl auf der Einnahmen- als auch Ausgabenseite. Akut seien jedoch schnellwirksame, ausgabenbegrenzende Maßnahmen kaum vermeidbar, so der Gesundheitsökonom auf einer Diskussionsveranstaltung Berlin.
21.10.2025
Digitalisierung der Gesundheitsversorgung
Praxisbefragung: Digitale Kommunikation mit Krankenhäusern bleibt Schwachstelle
Die Digitalisierung des Gesundheitswesens wird weiterhin an der ambulant-stationären Grenze ausgebremst. Lediglich 12 Prozent der Arztpraxen kommunizieren komplett oder mehrheitlich digital mit Krankenhäusern, obwohl sich Praxen dies wünschen. Der ambulante Bereich wird hingegen immer digitaler: Erstmals seit Start der Befragungen für das „PraxisBarometer Digitalisierung“ im Jahr 2018 gaben mehr als die Hälfte der Praxen an, komplett oder mehrheitlich digital mit Patienten zu kommunizieren.
15.10.2025
Daten im Überblick
Versicherungsfremde Leistungen in der GKV: Was gehört dazu?
Die schlechte Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) hat die Debatte über die Finanzierung versicherungsfremder Leistungen und den Ruf nach mehr Steuermitteln weiter verstärkt. Doch was genau zählt dazu? Eine neue IGES-Studie für das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung gibt Orientierung. Demnach sind Leistungen mit einem Finanzvolumen von knapp 22 Milliarden Euro nach den entwickelten Kriterien als versicherungsfremd begründbar. Weitere Leistungen in Höhe von rund 36 Milliarden Euro können teilweise als versicherungsfremd eingestuft werden.
26.01.2026
Internationaler Vergleich
OECD-Vergleich zum Krankenstand
Internationale Vergleiche eignen sich nur sehr begrenzt, um Reformen der Entgeltfortzahlung oder Lohnersatzleistungen in Deutschland zu begründen. Vor Einschnitten in bestehende Regelungen sollten vielmehr andere präventive Handlungsfelder zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen und Gesundheitsschutz ausgeschöpft werden.
22.01.2026
Veröffentlichungen
Fachzeitschriften-Artikel
Fachbeitrag über die Personalbemessung in stationären Pflegeeinrichtungen
Fachzeitschriften-Artikel
Debatte um die Primärversorgung: Analyse zeigt Wege für besseres Versorgungsmanagement
Fachzeitschriften-Artikel
Auf dem Weg zur digitalen Packungsbeilage: Update zur Umsetzung in Deutschland und Europa
Vorträge und Veranstaltungen
Weitere Informationen aus dem IGES Institut
Mehr als 40 Jahre Erfahrung mit Gesundheitsdaten
Eine neue Ära der Versorgungsforschung: FDZ-Projekte mit dem IGES Institut
Ein Meilenstein für die Gesundheitsforschung in Deutschland: Das neue Forschungsdatenzentrum (FDZ ) Gesundheit am BfArM bietet erstmalig Zugang zu einem einzigartigen Datenbestand mit Informationen von rund 73 Millionen gesetzlich krankenversicherten Personen. Die Daten können für vielfältige Zwecke genutzt werden: Verbesserung der Versorgungsqualität, Planung von Leistungsressourcen, Wirksamkeitsanalysen, Gesundheitsberichterstattung und wissenschaftliche Forschung. IGES begleitet Forschungsvorhaben mit FDZ-Daten: von der ersten Forschungsidee über die Antragstellung und Entwicklung der Analyseskripte bis hin zu Durchführung der Analysen im FDZ-Analyseraum und Ergebnisaufbereitung. Mit über 40 Jahren Expertise in der Analyse von Gesundheitsdaten macht IGES das volle Potenzial der FDZ-Daten für verschiedenste Forschungsfragen zugänglich.
26.01.2026
Broschüre mit mehr Informationen über das FDZ und die Unterstützung durch IGES









