Veranstaltung: wie Patientenlotsen die Versorgung chronisch Kranker verbessern können

Ein Einsatz von Patientenlotsen für bestimmte Patientengruppen mit komplexem Versorgungsbedarf wäre aus Sicht von Experten in Deutschland geboten. Das geht aus einer Studie des IGES Instituts für den Beauftragten der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten hervor, die Thema einer aktuellen Fachveranstaltung ist.

Berlin, 25. Februar 2019 (IGES Institut) - Anlass ist ein Symposium, zu dem die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patienteninnen und Patienten, Professor Dr. Claudia Schmidtke, MdB, einlädt. Dabei stellt die IGES-Leiterin des Bereichs Pflege, Dr. Grit Braeseke, die Ergebnisse der Studie "Versorgungsmanagement durch Patientenlotsen" vor. Diese hatte das IGES Institut gemeinsam mit dem Sozialrechtler Prof. Dr. Stefan Huster von der Ruhr-Universität Bochum, jüngst erstellt.

Danach deuten wissenschaftliche Erkenntnisse auf positive Effekt durch durch PL für Patienten und ihre Angehörige hin. Derartige Angebote sollten vor allem chronisch Kranke und multimorbide Patienten unterstützen. Die IGES-Autoren weisen zudem darauf hin, dass PL dazu beitragen, die starke Segmentierung im Gesundheitswesen zu überwinden. PL-Angebote könnten zudem im SGB V als Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) verankert sein.

Symposium „Versorgungsmanagement durch Patientenlotsen“

Zeit und Ort: Donnerstag, 7. März 2019, von 10:00 bis 15:30 Uhr, Hotel Meliá, Friedrichstraße 103, 10117 Berlin

Vortrag Dr. Grit Braeseke, Leiterin des Bereichs Pflege am IGES Institut: Ergebnisse der Studie zum Versorgungsmanagement durch Patientenlotsen, 10.50 bis 11.20 Uhr

Weitere Informationen zur Veranstaltung: Prrogrammablauf

Anmeldung online möglich unter: anmelden