Corona-Pandemie im Rückblick: Der IGES Pandemie Monitor als bleibendes Wissensangebot
Mit dem IGES Pandemie Monitor stellt das IGES Institut ein bleibendes Wissensangebot bereit, das die wissenschaftlichen Analysen und Erkenntnisse aus der Zeit der COVID-19-Pandemie dauerhaft zugänglich macht. Die Inhalte sind archiviert und können jederzeit für Recherchen, Rückblicke und weiterführende Analysen genutzt werden. Die IGES-Analysen zur Corona-Pandemie endeten im April 2022.
Berlin, 16. Mai 2022 (IGES Institut) - Rund eineinhalb Jahre lang lieferte der IGES Pandemie Monitor tiefgründige, datenbasierte Analysen zum Infektionsgeschehen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 – weit über bloße Fall- und Todesfallzahlen hinaus. Statt Zahlen nur summarisch aufzulisten, ordnete er den Pandemieverlauf ein, identifizierte treibende Faktoren und lieferte regionale Auswertungen sowie Analysen zu besonders betroffenen Clustern und Bevölkerungsgruppen.
„Die Mission des IGES Pandemie Monitors ist es, das aktuelle Corona-Geschehen besser zu verstehen, Ursachen zu erkennen sowie Prognosen über den weiteren Verlauf zu geben", beschrieb IGES-Leiter Professor Dr. Bertram Häussler den Anspruch des Angebots zum Start der Analysen im September 2020. Grundlage waren öffentlich zugängliche Daten sowie eigene Erhebungen des Instituts.
Die archivierten Inhalte des IGES Pandemie Monitors stehen dauerhaft als wissenschaftliches Nachschlagewerk zur Verfügung – für Forscher, Journalisten, politische Entscheidungsträger und alle Interessierten. Darüber hinaus steht der Monitor als Referenzbeispiel dafür, wie das IGES Institut in der Lage ist, globale Gesundheitskrisen – Pandemien wie Epidemien – wissenschaftlich fundiert und analytisch präzise zu begleiten. Er zeigt exemplarisch, wie evidenzbasierte Politikberatung in Echtzeit aussehen kann: datengetrieben, differenziert und handlungsorientiert.