Veröffentlichungen des IGES Instituts

Hier finden Sie Veröffentlichungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des IGES Instituts, die ihre wissenschaftliche Tätigkeit zeigen. Archiviert sind alle Arten von Publikationen, darunter Studienberichte, Gutachten, Fachartikel, Buchbeiträge oder Kongressposter.

Bei Fragen zu den Veröffentlichungen wenden Sie sich gerne an studien@iges.com.

70003

Alt und trotzdem mobil?

Autoren: Gipp C, Nienaber P, Schiffhorst G

Fachzeitschriften-Artikel

Erscheinungsjahr: 2014

Erschienen in: LandInForm - Magazin für Ländliche Räume(4)

Seite(n): 52-53

Verlag, Ort: Bundesanstalt für Landwirtschaft

ISBN: 1866-3176

70008

Halsschmerzen und chronische Mandelentzündungen bei Kindern und Jugendlichen: Operation oder konservative Behandlung?

Autoren: Nolting H.-D, Rellecke J, Schiffhorst G, Zich K

Buchkapitel

Erscheinungsjahr: 2014

Erschienen in: Gesundheitsmonitor 2014. Bürgerorientierung im Gesundheitswesen: Kooperationsprojekt der Bertelsmann Stiftung und der BARMER GEK

Auflage: 1. Auflage

Seite(n): 210-234

Herausgeber: Böcken, J. Braun, B. Meierjürgen, R.

Verlag, Ort: Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

ISBN: 978-3-86793-593-7

70031

Wie geht es mit der Integrierten Versorgung weiter? - Ein Vorschlag zur Stärkung des Wettbewerbsgedanken.

Autoren: Albrecht M, Neumann K

Buchkapitel

Erscheinungsjahr: 2014

Erschienen in: Solidarität und Effizienz im Gesundheitswesen - ein Schulungsprozess

Auflage: 1. Auflage

Seite(n): 383-391

Herausgeber: Fink, U. Küching, M. Walzik, E. Zerth, J.

Verlag, Ort: medhochzwei Verlag, Heidelberg

ISBN: 978-3-86216-173-7

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70033

Wer „patientenrelevanten Nutzen“ fordert, muss nach „patient-reported outcomes“ rufen.

Autoren: Häussler B, Nolting H.-D, Wettich A

Fachzeitschriften-Artikel

Erscheinungsjahr: 2014

Erschienen in: DZKF: Deutsche Zeitschrift für klinische Forschung18, (1)

Seite(n): 24-29

Verlag, Ort: Mediengruppe Oberfranken Fachverlage GmbH & Co. KG

ISBN: 1616-0347

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70040

Was gelernt und noch zu lernen ist.

Autoren: Bleß H.-H

Fachzeitschriften-Artikel

Erscheinungsjahr: 2014

Erschienen in: Market Access & Health Policy4, (5)

Seite(n): 9-11

ISBN: 2195-2515

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70034

DRG Benchmarking: Analysis of service structures and -differences in dermatology departments.

Autoren: Fürstenberg T, Gierling P, Irps S, Gollnick H, Kaufmann R, Stadler R, Rompel R, Hensen P

Originalarbeit

Erscheinungsjahr: 2014

Background In the context of DRG-based hospital funding, the analysis of services provided in dermatologic inpatient care is highly relevant. We analyzed and compared clinical service structures and varieties in dermatologic hospitals through a benchmarking technique. Methods For this multicenter cross-sectional study, routine data from 46 German dermatologic clinics and departments were collected, processed, and analyzed. In total, 95 257 data sets from 2011 were available. The data were grouped according to the G-DRG-system 2013 version. Results The average length of stay for all cases was 6.3 days (DRG “inliers”: 5.7 days), and average patient age was 52 years. In total, 55 % of all cases were grouped to medical, 45 % to surgical DRGs. 71 % of all hospitals provide services within or close to this average value (± 10 %). No association was found between the number of hospital beds and the variety of clinical services provided in our sample. We found huge varieties in several parameters assessing the coding quality. Conclusions The results reflect the heterogeneous reality in German inpatient dermatology. The varieties in dermatologic service range still depend on patient-related factors as well as infrastructural conditions and the resources available at each site. Hintergrund Im Kontext der DRG-basierten Krankenhausfinanzierung ist die Analyse des Leistungsspektrums der stationären Dermatologie von dauerhaft hohem Interesse. Im Rahmen eines Benchmarking-Projekts sollten Leistungsstrukturen und -unterschiede anhand von Kennzahlen vergleichend untersucht werden. Methodik Für die multizentrische Querschnittsstudie wurden Routinedaten von 46 deutschen dermatologischen Kliniken und Abteilungen erhoben, bearbeitet und analysiert. Für die Auswertung standen 95 257 Datensätze aus dem Jahr 2011 zur Verfügung, die nach der Systematik des G-DRG-Systems Version 2013 gruppiert wurden. Ergebnisse Die durchschnittliche Verweildauer aller Fälle liegt bei 6,3 Tagen (Normallieger: 5,7 Tage) bei einem durchschnittlichen Patientenalter von 52 Jahren. Insgesamt werden 55 % aller Fälle medizinischen, 45 % operativen DRGs zugeordnet. Einundsiebzig Prozent der Einrichtungen liegen innerhalb dieses Mittelwertes (± 10 %). Es konnte für die Stichprobe kein Zusammenhang zwischen der Bettenzahl der Einrichtung und dem angebotenen Leistungsspektrum nachgewiesen werden. Große Unterschiede zwischen den Einrichtungen zeigten Kennzahlen der Kodierqualität. Schlussfolgerungen Die Ergebnisse spiegeln die heterogene Behandlungswirklichkeit der stationären Dermatologie in Deutschland wider. Die Unterschiede in der Leistungserstellung machen deutlich, dass sie neben patientenbezogenen Einflussfaktoren insbesondere auch von den infrastrukturellen Bedingungen und den verfügbaren Ressourcen an den jeweiligen Standorten geprägt sind.

Erschienen in: JDDG - Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft12, (7)

ISBN: 1610-0379

DOI: 10.1111/ddg.12357

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70066

Kosten der Versorgung von Patienten mit akutem Koronarsyndrom in Deutschland: Ergebnisse der Analyse von Daten einer gesetzlichen Krankenkasse.

Autoren: Behrendt S, Lottmann K, Schmidt T, Höer A

Originalarbeit

Erscheinungsjahr: 2014

Zielsetzung: Kostenanalyse für die stationäre, ambulante und medikamentöse Behandlung, die einer gesetzlichen Krankenversicherung durchschnittlich pro Versichertem mit akutem Koronarsyndrom (ACS) entstehen. Vergleich der Kosten für Versicherte mit und ohne weiteres kardiovaskuläres Ereignis. Methodik: In dieser retrospektiven Analyse mit Routinedaten einer gesetzlichen Krankenkasse wurden für ACS-Patienten Behandlungskosten insgesamt sowie ACS-bezogene Kosten ermittelt. Versicherte mit stationärer Entlassungsdiagnose ACS vom 1.1.2007 – 31.12.2008 wurden in die Analyse einbezogen und nach Patienten mit und ohne weiteres kardiovaskuläres Ereignis differenziert. Ergebnisse: Von 27 934 Versicherten mit ACS erlitten 2922 (10,5 %) im ersten Jahr nach dem ersten ACS-Ereignis ein weiteres kardiovaskuläres Ereignis. Bei ACS-Patienten mit weiterem Ereignis waren die Behandlungskosten im ersten Jahr nach dem ersten ACS-Ereignis mit insgesamt 17 809 € rund 1,57-fach höher, die ACS-bezogenen Kosten (10 053 €) sogar fast doppelt so hoch, im Vergleich zu Versicherten ohne weiteres Ereignis (11 318 € bzw. 5058 €). Schlussfolgerung: Routinedaten zeigen für ACSPatienten mit weiterem kardiovaskulären Ereignis deutlich höhere Versorgungskosten im Vergleich zu ACS-Patienten ohne Re-Ereignis. Erfolgreiche Sekundärprävention könnte daher über den patientenrelevanten Nutzen hinaus zu einer erheblichen Kosteneinsparung führen. Aim: The aim of this study was to determine the expenditures of one German statutory health insurance for patients with acute coronary syndrome (ACS). Costs due to in-patient and out-patient care, and medicationswere considered. A comparison of costs for patients with and without an ACS-related secondary cardiovascular event was done. Method: A claims data analysis of one German statutory health insurance was conducted retrospectively. Costs were differentiated into total expenditures for care and those related to treatment of ACS. Insured persons for whom an ICD-10 diagnosis of ACS was reported between January 1st 2007 and December 31st 2008 were included. The focus was set on differences in costs between patients with and without a secondary cardiovascular event. Results: Of 27 934 insured persons with ACS 2 922 (10.5 %) persons suffered from a secondary cardiovascular event. Total costs of care in patients with a secondary event (17 809 €) were 1.57 times as high as the costs of those without a secondary event (11 318 €), while ACS-related costs were nearly two times as high as (10 053 € versus 5 058 €). Conclusion: A claims data analysis revealed higher expenditures for patients with ACS and a secondary cardiovascular event compared to those without a secondary event. Thus, secondary prevention might have a considerable impact on cost-saving besides patient-relevant outcome.

Erschienen in: Gesundheitsökonomie & Qualitätsmanagement19, (5)

ISBN: 1432-2625

DOI: 10.1055/s-0033-1355519

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70197

Versorgungslücke bei Typ-2-Diabetes in Deutschland - Ergebnis einer Delphi-Befragung.

Autoren: Lottmann K, Bleß H.-H, Klein S, Kienhöfer J, Höcker M, Jacob S

Abstract

Erscheinungsjahr: 2014

Fragestellung: In Deutschland gibt es keine einheitlichen Angaben zur Zahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes. Auch Studienergebnisse in Bezug auf die Qualität der Versorgung und Erreichung der Behandlungsziele variieren stark. Über ein Experten-Konsens-Verfahren sollte hierfür eine valide und einheitliche Datengrundlage geschaffen werden. Methodik: Für neun ausgewählte epidemiologische und versorgungsbezogene Indikatoren wurden relevante Studienergebnisse recherchiert und aufbereitet. Diese dienten als Grundlage eines zwei Runden umfassenden Online-Delphi-Verfahrens mit 30 Diabetes-Experten aus allen Versorgungsbereichen. Auf diese Weise wurde für jeden Indikator jeweils eine konkrete Zahl (Mittelwert der 2. Delphi-Runde) ermittelt und somit die in Studien aufgezeigten Versorgungsdefizite konkretisiert. Ergebnisse: Laut Einschätzung der Experten liegt die Gesamtzahl der Menschen mit Typ-2-Diabetes inkl. Dunkelziffer bei 9,3 Mio., von denen ca. 6,7 Mio. diagnostiziert sind. Bei den diagnostizierten Patienten wird bei nur 41% mindestens dreimal jährlich der HbA1c gemessen. Hinsichtlich der Therapieziele ergab die Delphi-Befragung, dass lediglich ein Drittel der diagnostizierten Diabetiker einen HbA1c < 6,5%, bzw. 62% einen Wert ≤7,5% erreichen. Lediglich 32% der Patienten mit Diabetes erreichen gleichzeitig die Therapieziele eines Blutdruck < 140/80 mmHg und eines LDL-Wert < 100 mm/dL. Unter jeglichen diabetesbedingten Komplikationen leiden laut Experten rund 60% der Betroffenen, wobei makrovaskuläre stärker verbreitet sind als mikrovaskuläre. Schlussfolgerung: Durch dieses Experten-Konsens-Verfahren wurde ein aus anderen Ländern bekanntes Versorgungsgefälle für Typ-2-Diabetes auch in Deutschland sichtbar. Die konsentierten Zahlen verdeutlichen, dass es in allen Versorgungsbereichen – angefangen von Prävention und Früherkennung bis hin zur Langzeitversorgung – einen Verbesserungsbedarf gibt. Die vorliegende Arbeit kann zu einer bedarfsorientierten Planung und Gestaltung der Versorgung beitragen.

Publikationsart: Abstract P89

Konferenzangaben: Abstract P89

Diabetologie und Stoffwechsel, 9, Suppl. 1,

Erschienen in: Diabetologie und Stoffwechsel9, (Suppl. 1)

ISBN: 1861-9002

DOI: 10.1055/s-0034-1374946

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70246

Versorgungslücke bei Typ-2-Diabetes in Deutschland - Ergebnis einer Delphi-Befragung.

Autoren: Lottmann K, Bleß H.-H, Klein S, Kienhöfer J, Höcker M, Jacob S

Poster

Erscheinungsjahr: 2014

Publikationsart: Poster P89

Konferenzangaben: Poster P89

49. Jahrestagung der DDG [Deutsche Diabetes Gesellschaft e. V.]: Diabetes Kongress 2014 - 50 Jahre Deutsche Diabetes Gesellschaft - 1964-2014, 2014, Berlin

69268

Gerecht, nachhaltig, effizient: Studie zur Finanzierung einer integrierten Krankenversicherung.

Autoren: Albrecht M, Sander M, Schiffhorst G, Loos S, Anijs J, Rürup B

Bericht

Erscheinungsjahr: 2013

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber: Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

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69269

Faktencheck Gesundheit: Entfernung der Gaumenmandeln bei Kindern und Jugendlichen.

Autoren: Nolting H.-D, Zich K, Deckenbach B

Bericht

Erscheinungsjahr: 2013

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber: Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

69272

Auf halbem Weg - GKV und PKV in Facebook: Bestandsaufnahme bei großen Krankenversicherern - Empfehlungen zur Social Media-Strategie.

Autoren: Neumann K, Peters B

Fachzeitschriften-Artikel

Erscheinungsjahr: 2013

Erschienen in: Welt der Krankenversicherung2, (9)

Seite(n): 200-203

Verlag, Ort: medhochzwei Verlag GmbH

ISBN: 2193-4479

69273

Erfolgsfaktoren im GKV-Wettbewerb - Was ist entscheidend für die Mitgliedergewinnung?

Autoren: Neumann K

Fachzeitschriften-Artikel

Erscheinungsjahr: 2013

Erschienen in: Welt der Krankenversicherung2, (10)

Seite(n): 239-243

Verlag, Ort: medhochzwei Verlag GmbH

ISBN: 2193-4479

69276

Qualitätskriterien für eine fachgerechte Kurzzeitpflege (§ 42 SGB XI). Abschlussbericht an das Bundesministerium für Gesundheit.

Autoren: Deckenbach B, Stöppler C, Klein S

Bericht

Erscheinungsjahr: 2013

Mit dem Ziel, eine qualitativ hochwertige Kurzzeitpflege als wichtiges Leistungsangebot zur Stärkung der pflegerischen ambulanten Versorgung zu etablieren, haben Wissenschaftler des IGES Institut ein Anforderungsprofil für die Kurzzeitpflege entwickelt. Diese für Deutschland erstmals formulierten Kriterien entstanden im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit.

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber: IGES Institut GmbH, Berlin

69277

Familien in der Alterssicherung: Modul im Rahmen der Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen; Endbericht für die Geschäftsstelle Gesamtevaluation der ehe- und familienbezogenen Leistungen in Deutschland.

Autoren: IGES Institut GmbH, Rürup B, DIW Berlin

Bericht

Erscheinungsjahr: 2013

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber: IGES Institut Berlin, Berlin

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69278

Praktische Hilfe mit Zahlen und Fakten. Methodik: Wie der Klinikführer Berlin-Brandenburg 2013 die stationäre Medizin der Region durchleuchtet.

Autoren: Bach I, Henkel C.-C

Fachzeitschriften-Artikel

Erscheinungsjahr: 2013

Erschienen in: Klinikführer Berlin und Brandenburg 2013: 81 Krankenhäuser in der Hauptstadtregion im Vergleich

Seite(n): 12-13

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69265

Epidemiologie der Osteoporose: Bone Evaluation Study.

Autoren: Hadji P, Klein S, Gothe H, HäusslerB, Kless T, Schmidt T, Steinle T, Verheyen F, Linder R

Originalarbeit

Erscheinungsjahr: 2013

Hintergrund: Osteoporose ist eine weit verbreitete Skeletterkrankung, deren Häufigkeit mit zunehmendem Alter steigt. Die Datenlage zur Prävalenz ist immer noch unzureichend. Ziel dieser Studie war die Schätzung der Häufigkeit von Osteoporose in Deutschland. Methoden: Retrospektive Analyse mit anonymisierten Abrechnungsdaten einer großen gesetzlichen Krankenkasse (TK) für den Zeitraum 2006 bis 2009. Versicherte mit Osteoporose ab 50 Jahren wurden über Osteoporose-Diagnosen, Arzneimittelverordnungen und Diagnosen osteoporosebedingter Frakturen identifiziert. Es wurden Prävalenz, Inzidenz und Häufigkeiten von Frakturen für TK-Versicherte berechnet sowie eine Hochrechnung auf die Gesamtbevölkerung vorgenommen. Ergebnisse: Die Prävalenz der Osteoporose, ermittelt durch Osteoporose-Diagnosen, osteoporosebedingte Frakturen und Arzneimittelverordnungen, bei über 50-Jährigen betrug 14 % (240 657 von 1,7 Mio. Versicherten) im Jahr 2009 insgesamt und 24 % bei Frauen beziehungsweise 6 % bei Männern. Hochgerechnet ergeben sich 6,3 Mio. Osteoporose-Betroffene in Deutschland. Die Inzidenz der Osteoporose, ermittelt durch Osteoporose-Diagnosen und Arzneimittelverordnungen, in der gleichen Altersgruppe betrug 2,1 % pro Jahr. 104 528 Versicherte wiesen ein Osteoporose-Indexereignis (erste Arzneimittelverordnung oder Osteoporose-Diagnose) auf. Auf dieser Grundlage wird die Zahl der Neuerkrankungen auf 885 000 jährlich geschätzt. 52 % der Betroffenen (n = 172 473) hatten innerhalb des Beobachtungszeitraums Frakturen, viele davon Mehrfachfrakturen. Schlussfolgerung: Osteoporose ist nach wie vor eine verbreitete Erkrankung in Deutschland. Die große Zahl an Versicherten mit Frakturen und Mehrfachfrakturen lässt einen Optimierungsbedarf bei der Behandlung vermuten.

Erschienen in: Deutsches Ärzteblatt International110, (4)

ISBN: 0012-1207

DOI: 10.3238/arztebl.2013.0052

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69266

Seltene Helden - Orphan Drugs in Deutschland.

Autoren: Häussler B, Preuß K.-J

Buch

Erscheinungsjahr: 2013

Seltene Helden: Orphan Drugs in Deutschland Seltene Erkrankungen sind nicht nur Waisenkinder in der Medizin. Auch in wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Hinsicht werden Orphan Diseases bislang kaum beleuchtet, obwohl man seit einiger Zeit den Eindruck haben muss, dass sich eine ganze Branche zunehmend auf dieses Forschungsfeld ausrichtet. Dennoch sind wichtige Fragen bislang unbeantwortet. Das Buch "Seltene Helden" bietet Informationen und Orientierung in einem spannenden Feld der Medizin, in dem sich veränderte Marktspielregeln und Machtverhältnisse auch für Orphan Drugs etablieren. Im Detail werden die gesundheitspolitischen, regulatorischen, juristischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen behandelt. Die Besonderheiten der klinischen Entwicklung, der Nutzenbewertung, der Preisfindung und der Vermarktung werden dargestellt und kritisch diskutiert. Das Buch schließt mit einem Ausblick auf die Entwicklung des medizinischen Fortschritts auf das Jahr 2020 sowie die Darstellung der ersten Konturen des Nationalen Aktionsplans für Seltene Erkrankungen in Deutschland. Der Reader ermöglicht einen tiefen Einstieg in die komplexe Problematik der seltenen Erkrankungen und ihrer Behandlungsmöglichkeiten. Er führt den interessierten Leser über unterschiedliche Facetten zu einem integralen Verständnis dieses spannenden medizinischen Spezialgebiets.

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber:

Verlag, Ort: Fachverlag der Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, Düsseldorf

ISBN: 978-3-942543-15-6

69267

Gesundheitsreport 2013: Analyse der Arbeitsunfähigkeitsdaten. Update psychische Erkrankungen - Sind wir heute anders krank?

Autoren: Marschall J, Nolting H.-D, Hildebrandt S

IGES Schriftenreihe

Erscheinungsjahr: 2013

Gesundheitsreport 2013 Der jährlich erscheinende Gesundheitsreport analysiert die Daten zur Arbeitsunfähigkeit aller bei der DAK-Gesundheit versicherten Berufstätigen und bietet damit einen verlässlichen Überblick über das Krankheitsgeschehen in der Arbeitswelt. Der Report stellt dar, welche Krankheiten die größte Rolle spielen. Zugleich wird auf geschlechts- und altersspezifische Besonderheiten und auf regionale Unterschiede eingegangen. Im vergangenen Jahr ist unter dem Stichwort „Burn-out“ eine breite öffentliche Diskussion über psychische Erkrankungen bei Berufstätigen bzw. über mögliche pathogene Bedingungen und Umstände der modernen Arbeitswelt entstanden. Angesichts der breiten Resonanz in den Medien für die Thematik erstaunt es nicht, dass sich auch zunehmend kritische Stimmen aus der Fachwelt erheben, die vor Übertreibungen warnen bzw. die die Zuverlässigkeit mancher Aussagen zur Verbreitung und Zunahme des Problems „Burn-out“ in Frage stellen. Update psychische Erkrankungen - Sind wir heute anders krank? Unter dieser Überschrift werden im DAK-Gesundheitsreport 2013 mögliche Hintergründe der Zunahme von Diagnosen aus dem Spektrum der psychischen Störungen näher untersucht und diskutiert. Sind pathogene Arbeitsbedingungen tatsächlich die Haupt- oder gar einzige Ursachefür die Zunahme psychischer Erkrankungen in der Arbeitswelt? Oder werden Krankheitszustände heute anders - nämlich als psychische Störung - etikettiert als früher? Gibt es eine Verschiebung im Diagnosespektrum? Unser Ziel ist es, mit neuen Erkenntnissen die Debatte um psychische Erkrankungen zu versachlichen.

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber: medhochzwei Verlag, Heidelberg

ISBN: 978-3-86216-112-6

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69270

Arzneimittel-Atlas 2013: Der Arzneimittelverbrauch in der GKV.

Autoren: Häussler B, Höer A, Hempel E

IGES Schriftenreihe

Erscheinungsjahr: 2013

Der Arzneimittel-Atlas - für einen realistischen Blick auf den Arzneimittelmarkt Valide Informationen über den Verbrauch von Arzneimitteln sind für gesundheits- und wirtschaftspolitische Entscheidungen unabdingbar. Der Arzneimittel-Atlas liefert für 31 Indikationsgruppen transparente und strukturierte Informationen über die Entwicklung der Verordnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung. Alle Analysen basieren auf dem Konzept der Tagesdosen und auf Erstattungspreisen. Für das Jahr 2012 werden im Vergleich zu 2011 die Änderungen von Verbrauch und Preis sowie strukturelle Verschiebungen betrachtet und regionale Unterschiede dargestellt. Ergänzt wurde außerdem eine zusammenfassende Darstellung zu Wirkstoffen, bei denen der Patentablauf zur Einführung von Generika geführt hat. Schließlich wird der Arzneimittelverbrauch in Beziehung zur Prävalenz verschiedener Erkrankungen gesetzt. Im Fokus des Arzneimittel-Atlas 2013 stehen erneut die Auswirkungen des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes (AMNOG) sowie in diesem Jahr die rheumatoide Arthritis.

Auflage: 1. Auflage

Herausgeber: Springer Verlag, Berlin, Heidelberg

ISBN: 978-3-642-38794-4

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